PRESS

http://www.nytimes.com/ - NEW YORK TIMES

Raw Scenes, Unspeakable Violations

BEIJING — Unkind things were happening in the Temple of Magnificent Kindness on Tofu Pond Lane, a former Taoist place of worship with high, wood-beam ceilings and grand red doors, now an art venue, bar and grocery store. Li Xinmo was chewing a razor blade. Yan Yinhong was simulating being raped by a policeman. Fenni was keening, a cloth with bloodlike stains wrapped around her eyes, while Lan Jiny was crouched on the floor, methodically popping 108 red balloons — a figure that approaches China’s gender imbalance of 118 males to 100 females — then drawing baby boys’ penises in celebratory gold on old bedclothes from a Beijing birthing hospital, a reference to the skewed boy-girl gender ratio in China from sex-selective abortion and female infanticide. Ms. Lan allowed a final balloon to be a girl, a token female in a male-controlled world, she said. .... [read more]

By DIDI KIRSTEN TATLOW Published: June 18, 2013



http://www.nytimes.com/ - NEW YORK TIMES

In Art, a Strong Voice for Chinese Women

BEIJING — It almost wouldn’t be a real Chinese art opening without security officials barging in and ordering paintings off the wall. By that yardstick alone, the Saturday opening of Bald Girls, a feminist art show in the 798 arts district of Beijing, was a tremendous success. Plainclothes officers rushed into the Iberia Center for Contemporary Art shortly before the afternoon opening and demanded the removal of two paintings by Lan Jiny, an artist based in Germany, according to the show’s organizer, Xu Juan.... [read more]

By DIDI KIRSTEN TATLOW Published: March 7, 2012



www.index-magazin.com

Die Galerie Petra Nostheide-Eÿcke freut sich besonders, mit der Ausstellung Die zwölfte unschuldige Frau die Düsseldorfer Künstlerin Jiny Lan erstmals mit einer großen Galerieausstellung vorzustellen.

Schön und hässlich, hoffnungsvoll und verzweifelt, voll aufgeladen und ausgepowert, sonnig und düster, fließend und verhakt, leicht und ausgearbeitet, jung frisch und überexperimentiert, witzig und todernst… Betrachtet man Jiny Lans Werke, findet man häufig zwei Gesichter, ein Extrem steht neben dem anderen. Man verlangt danach, den Mittelpunkt festzuhalten, aber das Gefühl tendiert doch dazu, in eines der Extreme zu rutschen.

Kurz nach ihrem Kunststudium und erster Arbeitserfahrung kam Jiny Lan als junger Mensch von China nach Europa. Die wichtigste Zeit ihres Lebens wurde genau in der Mitte geteilt. Sie führt zwei Leben zwischen den Kulturen. Dies prägt Jiny Lans Arbeiten bewusst und unbewusst.

Galerie Petra Nostheide-Eÿcke, 01.02.12 bis 07.04.12



www.kunstpunkte.de

Die großformatigen Arbeiten der chinesischen Künstlerin Jiny Lan thematisieren das urbane Leben in den Metropolen dieser Welt. Ausgebildet in China und in Deutschland lebend verbindet die Malerin künstlerische Traditionen Asiens und Europas zu einer eigenen Bildsprache, mit denen sie als Reisende die verschiedenen Formen zwischenmenschlichen Miteinanders beschreibt.

Die Künstlerin Jiny Lan wurde 1970 in Liaoning im Grenzgebiet zwischen China und Korea geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie mit dem Malen. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften begann sie, sich ganz der Kunst zu widmen. Nach dem Studium der Malerei an der National Academy of Fine Arts in Zhejiang, China, siedelte Lan im Jahre 1995 nach Deutschland über und nahm 1999 die deutsche Staatsbürgerschaft an. Sie lebt im Ruhrgebiet und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf.